Die Wölfe kommen an den Galgenberg

Das Festival öffnet wie immer um 18 Uhr, aber die ersten Töne sind dieses Jahr schon um 19:30 Uhr zu hören !!!

Topact am Samstag, 3. August, ist die Band Los Lobos. Die „Wölfe“ aus Los Angeles kommen für nur wenige Konzerte im Sommer nach Europa. Die Riders Connection aus Berlin und Good Men Gone Bad aus Stuttgart runden den Festivalsamstag ab. Der Vorverkauf beginnt am 1. Februar.

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1973 zunächst als „Los Lobos Del Este De Los Ángeles“ gegründet, schaffte die Formation – nun als Los Lobos – Mitte der 1980er ihren Durchbruch, als Steve Berlin zur Band stieß. Bereits die LP „How Will the Wolf Survive?“ von 1985 ließ die Kritiker aufhorchen, ihren ersten Hit landeten die Wölfe 1987 mit „La Bamba“. 

Markenzeichen der Band, die über die Jahre fast ohne personelle Veränderungen auskam, ist die Mischung aus Blues, Folk, Rock’n’Roll und viel Latino-Einflüssen. Im Lauf ihrer Karriere arbeiteten Los Lobos mit T-Bone Burnett, mit Levon Helm von „The Band“ oder mit John Hiatt zusammen. 2004 erschien die Live-DVD „Live at the Fillmore“. 2013 gingen Los Lobos als Vorgruppe mit Neil Young auf Deutschland-Tournee. Im Sommer 2016 waren sie mit den North Mississippi Allstars und der Tedeschi Trucks Band in Nordamerika auf Tournee. Los Lobos, das sind die Gründungsmitglieder David Hidalgo (Gitarre, Gesang, Steelguitar, Akkordeon, Bass, Violine), Louie Pérez (Gitarre, Schlagzeug), Conrad Lozano (Gesang, Bass), César Rosas (Gesang, Gitarre, Mandoline) und Steve Berlin (Saxofon, Mundharmonika) und Enrique „Bugs“ Gonzalez (Schlagzeug, Perkussion).

Den Auftakt am Samstag macht die Riders Connection aus Berlin. Das Front-Trio (Beatbox, Bass, Gitarre, Gesang) fand bei der Straßenmusik zusammen und verstärkt sich für die Live-Auftritte seit 2017 mit einer zusätzlichen siebenköpfigen Band. „Aus dem Trio wird dann eine sympathisch-chaotische, durcharrangierte BigBand“ mit Bläsern und allem, was dazu gehört, heißt es auf der Homepage (www.ridersconnection.de). Die „Riders“ versprechen einen „Wirbelsturm an Klangfarben“ und eine „Wanderung durch die Gesetze der Musik“ und vielleicht auch darüber hinaus.

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Darauf folgt das Quartett “Good Men Gone Bad” aus Stuttgart. Dr. J (Gesang), Sleepy Dee Handel (Gitarren), Timmy „The Kid“ Schreiner am Schlagzeug und J. Paul Zunker am Bass entführen das Galgenberg-Publikum tief hinein ins Mississippi-Delta. Schweißtreibender Blues, Soul, Funk und Rock’n’Roll mit viel Live-Energie sind versprochen. Welche Qualität die Band auf die Bühne bringt, das beweist die Zusammenarbeit unter anderem mit Rainer von Vielen und Thomas D. von den Fantastischen Vier. Infos: www.gmgb.de.

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